Der operative Eingriff ist die einzige Möglichkeit, den Grauen Star zu behandeln. Eine medikamentöse Behandlung gibt es nicht. Dieser Routineeingriff, welcher deutschlandweit weit über 800.000 mal jährlich stattfindet, wird auch bei uns seit vielen Jahren erfolgreich durchgeführt!
Die eingetrübte, körpereigene Linse muss hierbei durch eine neue und klare Kunstlinse ersetzt werden.
Wann wird der Graue Star operiert?
Den richtigen Zeitpunkt einer Operation bestimmen Sie weitgehend selbst! Wenn Sie sich in Ihrem Alltagsleben beeinträchtigt fühlen, legen wir gemeinsam einen OP-Termin fest.
Die möglichen Operationsverfahren:
1. Der klassische Eingriff mit Phakoemulsifikation (per Ultraschall)
Hier werden mit einem Skalpell zunächst zwei minimalinvasive Öffnungen in die Hornhaut präpariert, die Linsenkapsel eröffnet und dann die eingetrübte Linse durch Ultraschallenergie zerstäubt und zeitgleich abgesaugt. Zurück bleibt die klare, leere Linsenhülle, in welche die gewählte Kunstlinse eingesetzt wird. Das Ultraschall-Verfahren wird von allen gesetzlichen und privaten Kassen übernommen.
2. Der Premium Eingriff mittels NANO LASER: sanft, präzise, gewebeschonend !
Hierbei wird zunächst wie beim klassischen Eingriff die Hornhaut minimalinvasiv eröffnet. Anschließend wird die Linse mit einer Druckwelle zerkleinert, welche mit dem NANO Laser erzeugt wird. Es ist die einzige Technologie, die zu 100% auf Laserfragmentation basiert. Außerdem ist es die derzeit schonendste Technik, um den Grauen Star zu operieren.
Hier ein Vergleich der OP-Verfahren zum besseren Verständnis:
| ULTRASCHALL (PHAKOEMULSIFIKATION) |
| Vorteile: |
| -> seit vielen Jahren bewährt -> wird von der Krankenkasse übernommen -> auch bei fortgeschrittenem grauen Star verwendbar |
| Nachteile: |
| -> Ultraschallenergie wird abgegeben und erzeugt Hitze im Auge -> diese kann das Endothel der Hornhaut schädigen |
| NANO-LASER |
| Vorteile: |
| -> modernste, innovative Technologie -> sanft, präzise und gewebeschonend -> schnellere Erholung des Sehvermögens möglich -> wesentlich geringere Energiebelastung für das Auge -> wesentlich geringere thermische Belastung für das Auge, also wesentlich weniger Hitzeentwicklung im Auge -> Single-Use-System: Einmalinstrumente für höchste hygienische Sicherheit |
| Nachteile: |
| -> Keine Leistung der gesetzlichen und privaten Krankenkassen -> weit fortgeschrittene Linsentrübungen können nicht behandelt werden |
Wir sind NanoLaser Kompetenzzentrum, sprechen Sie uns gerne an!


ANÄSTHESIE-Formen
1. Lokale Anästhesie
Hier wird mit speziellen Augentropfen das Auge betäubt und somit eine Schmerzfreiheit gewährleistet.
2. Lokale Anästhesie mit zusätzlichem Dämmerschlaf
3. Vollnarkose
Hierbei schlafen Sie und bekommen von der Operation nichts mit.
In allen Fällen ist einer unserer erfahrenen Anästhesisten anwesend. Präoperativ wird die passende Form der Anästhesie mit Ihnen besprochen.
