1. Monokulare Fundusspiegelung

Die Fundusspiegelung, auch direkte Ophthalmoskopie genannt, ist eine Methode zur Betrachtung des Augenhintergrunds mit einem Ophthalmoskop. Dabei schaut der Untersucher durch das Gerät direkt in das Auge des Patienten. Idealerweise sind die Pupillen weit getropft. Durch eine hohe Vergrößerung lassen sich besonders zentrale Bereiche der Netzhaut, wie Sehnervenkopf und Makula, gut beurteilen.
2. Binokulare Fundusspiegelung

Die binokulare Fundusspiegelung mit der Spaltlampe und mit einer zusätzlichen Lupe ermöglicht eine präzise Untersuchung des Augenhintergrunds. Im Idealfall mit weit getropften Pupillen. So können die Netzhaut, der Sehnervenkopf, die Makula und die periphere Netzhaut scharf und mit räumlicher Tiefe dargestellt werden.
3. Kontaktglasuntersuchung
Wenn es besonders wichtig ist, die Netzhautperipherie genauestens zu untersuchen, dann wird das Kontaktglas benutzt. Die Pupillen des Patienten sind weitgetropft. Die Augen werden mit Tropfen betäubt, denn das Kontaktglas wird direkt auf die Hornhaut aufgesetzt. Mithilfe der Spaltlampe erfolgt die binokulare Untersuchung, die eine hochauflösende und räumliche Darstellung ermöglicht. Der spezielle Schliff des Kontaktglases ermöglicht beste Sicht bis in die äußerste Peripherie der Netzhaut.
4. Gonioskopie
Die Gonioskopie-Linse wird verwendet, wenn es darum geht, ein Glaukom (grüner Star) festzustellen und zu überwachen. Bei der Gonioskopie kann man den Kammerwinkel im Auge beurteilen. Die Hornhaut wird betäubt, das Glas wird direkt auf die Hornhaut aufgesetzt und mithilfe der Spaltlampe kann der Arzt durch das speziell geschliffene Glas direkt den Kammerwinkel einsehen.